Wer ist "Sam"?
Oder:
Wer steckt hinter diesem Pseudonym?
In den folgenden Zeilen verrate ich sehr viel von mir und ich hoffe dass jeder, der diese Zeilen liest, sich über mich ein Bild oder einen Eindruck machen kann. Ich möchte für die grosse Öffentlichkeit anonym bleiben, bin aber bereit mich die Menschen weiter zu öffnen, die dieses Vertrauen (hoffentlich) verdienen!
Zu meiner Person,
meinen Neigungen
und meinen Gefühlen
Ich wurde im Norden Deutschlands am Ende der sechziger Jahre geboren und lebe jetzt in der Braunschweiger Gegend. Nach mehreren abgeschlossenen Berufsausbildungen und einem abgeschlossenen Studium arbeite ich zur Zeit in einem akademischen Beruf im öffentlichen Dienst und führe noch einige interessante Nebentätigkeiten aus. Allerdings plane ich noch ein weiteres Studium, ob sich das (finanziell) realisieren lässt, bleibt abzuwarten. Ich bin (noch) verheiratet in einer - leider - gescheiterten Ehe und habe zwei kleine (göttliche) Kinder.
Mein Körper gehört sicher nicht zu den schönsten Exemplaren, er ist als „kompakt“ zu bezeichnen bei normaler Grösse. Sehr kurze, dunkelblonde Haare, welche immer weniger werden, kein Bart, kurze Koteletten.
Mein Charakter ist schwer zu beschreiben. Oberflächlich oft unkompliziert, ruhig, hilfsbereit, nett und freundlich. Aber manchmal zornig, egoistisch, boshaft. Aber immer fair und zuverlässig. Strebsam, intelligent, aber oft faul und träge. Oft liebenswert, noch öfter „kauzig“. Immer ehrlich und oft viel zu ehrlich. Einfühlsam, guter Zuhörer, aber manchmal „nuschelnd“. Entscheidungsfreudig. Keine Scheu zur Übernahme von Verantwortung. Sehr selbstbewusst, aber manchmal im Inneren zweifelnd und unsicher. Unbequeme Dinge hin und wieder vermeidend. Manchmal selbstüberschätzend, in wichtigen Dingen immer gewissenhaft, manchmal liebenswert schusselig und vergesslich. Tief liebend, selten gefühlskalt. Meist selbstbeherrscht, nie zu brutal. Egoist, der aber seine Mitmenschen doch liebt. Kurzum: Ziemlich gegensätzlich, aber (laut Fremdmeinung) auch interessant.
Meine Gefühle sind manchmal traurig, manchmal euphorisch, jetzt lebensbejahend, aber meist eher still. Ich spreche gerne über sie, aber nur selten und nur mit bestimmten Leuten. Hin und her gerissen zwischen dem Wunsch nach Einsamkeit und dem Wunsch nach Gesellschaft. Immer auf der Suche nach Selbstverwirklichung und Verwirklichung meiner Träume. Immer neue Ideen entwickelnd. Oft Zerrissen vor Liebe, Lust und Leidenschaft.
Normalerweise schätze ich es nicht, meine Meinung in Form einer Tabelle oder einer so expliziten Aufstellung öffentlich zu machen. Als ich diese Homepage erstellte, kam ich aber doch zu der Überzeugung, dass eine solche Aufstellung sowohl für den Leser interessant sein könnte (um sich schnell ein Bild über meine Interessen und zum Teil über meine Persönlichkeit zu verschaffen) als auch das Schreiben an sich für mich interessant sein könnte (um mir über meine Einstellungen klar zu werden). Also, doch die In-/ Out-Liste ;-). Diese Vorlieben und Neigungen habe ich – ungeordnet – aus dem Bauch heraus geschrieben, also ist in der Reihenfolge der Nennungen keine Wertung erkennbar!
Über viele Jahre – bis zum heutigen Tage – begleitet mich meine Vorliebe für düstere Musik: Gothic & Co. Ich könnte meine diesbezüglichen Vorlieben bis in das kleinste Detail differenzieren, aber ich denke, dass das nun wirklich keinen Sinn macht. Wer genaueres über Gothic, Darkwave, Batcave, Neofolk, Electronic, EBM etc. wissen möchte, möge sich bitte an geeigneter Stelle im WWW informieren: „Dark-Links“ oder „Gothic-Links“. Ansonsten nenne ich einfach mal einige Gruppen, die ich sehr gerne höre. Allerdings halte ich nichts von festgefahrenen Einstellungen, wie sie viele in der Szene pflegen („Wer Batcave hört, darf aber kein Rammstein hören!“ L):
Sisters of Mercy, Christian Death, Joy Division, Anne Clark, Dead Can Dance, andere Mittelalterbands, Silke Bischoff, Lacrimosa, Rammstein, Joachim Witt etc. pp.
Aber auch andere Musikrichtung sind nach meinem Geschmack: Zum Beispiel bin ich ein grosser Fan der – meist modernen – Celtic-Folk-Musik, wie bspw. Enya, Clannad (Schöne Grüsse in den Donegal an die Familie Brennan und vor allem an „Aunt Brid“!), Mary Black, Sileas usw. Ich kann mich allerdings auch mit guter Rockmusik anfreunden, als da wären: Guns `n Roses, ACDC, Motörhead, Metallica, Zodiac Mindwarp usw. Letztendlich huldige ich natürlich noch den unvermeidlichen 80er-Jahre Bands (Propaganda, Alphaville etc.)! Und: Ja, auch einige Klassiker wie Lou Reed, Doors, Stooges ...
Mit dem Laster des Rauchens kann ich nichts anfangen, ich hasse den Gestank von Rauch (ausser in der Pinte ;-). Auch Drogen sind nicht gerade mein Fall, dafür sind mir Body & Soul zu schade (Obwohl, so ein Keks in Ehren ...).
Aber einem guten Tropfen bin ich nicht abgeneigt: Weizenbier (Erdinger, Maisels, Paulaner) oder irisches Bier (Guinness, Murphys, Killkenny bzw. Smithwicks oder Harp) ist zum genussvollen Durstlöschen immer gern gesehen. Einen guten trockenen Rotwein (Cabernet oder Merlot) trinke ich zwar seltener, aber dafür mit einem Gefühl der grössten Lust ... Auch ein guter Liquer (Drambuie, auch Bärenfang oder Danziger Goldwasser) ist nicht schlecht, Absinth macht auch mich wahnsinnig und Cocktails schmecken immer! Der Genuss von mittelalterlicher Musik muss selbstverständlich mit herben Met begossen werden. Träume vom wilden Norden werden in mir wach, wenn ich einen guten Single Malt Scotch oder einen irischen Whiskey (Tullamore Dew, Bushmills) vor mir im Glas habe. Aber bitte ohne Eis!
Und Essen: Ja, gerne! Ich mag vieles, auch gute deutsche Küche (Wild!). Ferner esse ich sehr gerne türkisch und vor allem indisch. Und für den kleinen Hunger zwischendurch schätze ich die amerikanische Schnellkochkunst (Burger King).
Als „was“ bezeichne ich mich? Vielleicht am ehesten als „Altschwarzer“. Das bedeutet, für mich, dass ich eigentlich noch den Werten, den Vorlieben und dem Lebensstil meiner „schwarzen Vergangenheit“ treu geblieben bin, aber auch gleichzeitig den Generationswechsel zum Dreissigjährigen geschafft habe, ohne mich krampfhaft an meiner „Jugend“ und der „guten alten Zeit“ festzuklammern. Das bedeutet natürlich auch, dass ich nicht mehr „schocken“ will und ein unauffälligeres – wenn auch strikt schwarzes – Erscheinungsbild vorziehe. Und meine sehr kurzen Haare kommen meinem Alter entgegen ;-). Allerdings sind die Koteletten „etwas“ kürzer geworden und erinnern nicht mehr an einen Urwald auf der Wange ...
Zu dem schwarzen Lifestyle gehört (natürlich auch mit dem Alter in der Quantität abnehmend ;-) das Nachtleben im Sinne von „um die Häuser ziehen“. In jüngeren Tagen war ich regelmässiger Besucher des „Jolly-Jokers“ in Braunschweig. In diesem Laden, einer der grössten Diskos Norddeutschlands, wurde jedes Wochenende von 21 bis 24 Uhr schwarze Musik gespielt. Und es war immer ziemlich voll! Leider nahm die Sympathie dieser alten Fabrikhalle im Laufe der Jahre stetig ab. Der Gipfel des Absturzes wurde mit der Totalrenovierung im Jahre 2001 erreicht, auch die montägliche Gruftdisko gehört jetzt zur Geschichte. Es waren aber nette Jahre, auch wenn Ende der achtziger Jahre eine andere Diskothek mein Stammladen wurde: Das einmalige (und ehemalige L) „KoKa“, später „Line“, jetzt „Brain“. Ein kleines, dunkles Loch mit höllisch lauter Musik und einer Nebelmaschine, die zu einem eindrucksvollen Schauspiel führte: Das „KoKa“ lag an einer belebten Strasse am Ende eines schmalen Ganges, der ca. 2 Meter breit war, 15 Meter lang war und links und rechts aus einer zwei Meter hohen Mauer bestand. Am Ende führte eine kurze Treppe zu einem Podest, von dem aus die Tür erreichbar war. Nun hatte es sich eingebürgert, dass sich die Besucher, um sich zu unterhalten und dort ihr Dosenpils zu trinken, auf dem Gehweg der Hauptstrasse aufhielten. Argwöhnisch beobachtet von den Augen der ewig vorbei schleichenden Zivilstreifen in ihren Opel Omegas. Jedes Mal, wenn die Tür aufging, drang die laut dröhnende Musik auf die Hauptstrasse und übertönte dabei sogar noch den Verkehrslärm. Das flackernde blaue, grüne und rote Licht und die zuckenden Stroboskopblitze färbten den nach draussen strömenden Nebel der Nebelmaschine ein, ein beeindruckendes Schauspiel einer Subkultur (ich weiss, ich komme hier ins rein subjektive Schwärmen ...). Dazu hielten wir uns damals häufig in diversen Szenekneipen und –cafes auf, wo ich hier zumindest ein paar Namen nennen möchte: die Rockkneipe „Panoptikum“ (heute „Merz“,. auch ganz O.K.), die „bürgerliche Zuhälterpinte“ „Kogge“ (der Laden wurde nur noch vom Dreck zusammengehalten! R.N.I.P.), das intellektuelle „Kollontay“ (R.I.P.), das geniale Rockcafe „Kottan“ (R.I.P., dort lernte ich meine Frau kennen...)Die unvermeidliche Schliessung des „KoKa“ führte zu der Eröffnung eines „Grunge-Schuppens“, dem „Krawczuk“. Die Musik war zwar nicht der Hit, aber zumindest kam ich dort mit meiner Frau zusammen und es waren viele Freunde anwesend. Auch diese Diskothek existiert heute nicht mehr. Damit endete eine, ziemlich angenehme, Ära der schwarzen Szene in Braunschweig, zumal auch das legendäre „Schlucklum“ (DER Schuppen für Alternative und Neohippies) in Lucklum am Elm für immer seine Tore schloss ...
Aber auch heute gibt es im
Braunschweiger Raum noch Orte, die der geneigte Anhänger des Düsternis (sic!)
besuchen kann – und wo auch ich manchmal meine Zeit verbringe. Vor allem ist da
die Veranstaltung „The Dimension
Gate“, die einmal im Monat im Forellenhof in Salzgitter stattfindet. Sehr
angenehm sind dort die zwei Räume für den unterschiedlichen Musikgeschmack und
die sehr moderaten Getränkepreise. Auch einmal im Monat findet in der „Meier Music-Hall“ ein „Schwarzer
Donnerstag“ statt. Im „Temple X“ und im
den Jugendzentren „B 58“
und „Drachenflug“
gibt ebenfalls interessante Veranstaltungen (alle in Braunschweig). Das
Braunschweiger Umland bietet weitere Kurzweil: Im Harz, genauer
Clausthal-Zellerfeld, den „Kellerklub“,
in Hildesheim die „Independent Dance Night“
im „Vier Linden“, und in Hannover das „Base“, das „Labor“ und das „Eternity“. Also – wenn ich so
recht überlege – doch gar nicht so schlecht. Aber das Hannoveraner „Basement“,
das „Twilight“ und das „Index“ fehlen mir trotzdem L (R.I.P.). gute Parties
veranstaltet der „Dominion Club“ in
Magdeburg. In Hamburg gibt es den Verantalter “Return of the Living Dead”, der neben der
gleichnamigen Party auch andere regelmässige Parties veranstaltet, so der
Fetish-Event “Twilight” oder die Gothic/ Batcaveparty “Nightstalkers Ballroom”.
Bei der legendären Jahresabschlussparty in der Markthalle bin jedes Jahr zu
finden. Sehr empfehlenswert. Ansonsten interessant in Hamburg: “KIR”,
“Kaiserkeller”, “Grünspan”, “Cafe Sittsam”.
Pflichtprogramm eines jeden
Jahres ist das “Wave-Gotik-Treffen”
in Leipzig zu Pfingsten und das “Mera
Luna-Festival” in Hildesheim im Spätsommer.
Man kann mich mit Fug und Recht als einen fanatischen Liebhaber des nordischen Lebensstils bezeichnen (obwohl auch ich ein Wochenende am Strand nicht immer ablehne ...). So führten mich meine Reisen, immer mit meiner Frau und unserem kleinen Wohnmobil, u.a. wiederholt nach Schottland, Irland, England und Cornwall (auf der Suche nach den Spuren von Morgaine und König Arthur ...). Neben der Mentalität, der Geschichte und der Kultur dieser Länder ist es vor allem diese unglaubliche Landschaft, die tief in meinem Herzen die schönsten Gefühle auslöst. Norwegen, Schweden und Kanada stehen noch ganz oben auf meiner Wunschliste.
Aber ich bin auch ein glühender Verehrer der deutschen Kultur und des deutschen Landes (bitte NICHT falsch verstehen!). Auch hier ziehe ich aber eher die wilden Flecken vor (Harz, Küste) und mein grösster Wunsch wäre es, mein Leben an der See, zum Beispiel in Ostholstein zu verbringen. Im Norden liegen auch die Städte und Städtchen, die mir am besten gefallen (Kiel, Lübeck, Husum, Hamburg). Eine spezielle Vorliebe verbindet mich mit Berlin und Leipzig. Und wenn es schon der Süden sein muss, so gibt es dort Nürnberg und München, in denen ich mich auch bisher sehr wohl gefühlt habe.
Ich achte die schönen Künste und bewundere die Menschen, welche die Zeit und Musse haben, sich damit zu beschäftigen. Ich habe sie leider nicht. Theaterbesuche sind rar (aber wenn, dann mag ich sie) und auch der Besuch von Kunstausstellungen findet höchstens in Jahresabständen statt. Klassische Musik höre ich da schon häufiger. Ich bevorzuge dabei in erster Linie englisch/amerikanische Komponisten wie Edward Elgar oder Vaughn Williams. Aber auch andere bekannte Namen finden mein Gehör, so lange die Musik nicht zu heiter wird ;-). Vielleicht lerne ich ja mal einen passenden „Kulturanhänger“ kennen, denn sicherlich ist die Beschäftigung mit der Kunst eine schöner Ausgleich. Architektur, vor allem die vom 19 Jahrhundert bis heute finde ich sehr interessant und auch die Kunst der Photographie (Reportage, Landschaft, Reise, niveauvoller Akt) stösst auf mein Interesse. Leider stehen meine Fähigkeiten als Photograph im krassen Gegensatz zu meinen Ansprüchen. Wenn ich photographiere, dann aber bitte nur mit Nikon!
Seit meiner Kindheit bin ich einer absolut fanatischer Leser. Damals besuchte ich wöchentlich die Öffentliche Bücherei und kam – zum Nachteil meiner Zeit für die Hausaufgaben – regelmässig mit gut gefüllten Taschen nach Hause. Auch heute könnte ich niemals auf Bücher, meine tägliche Zeitung und Zeitschriften verzichten. Auch dabei kommt leider die „schöne Literatur“ zu kurz. In der Regel beschäftige ich mit eher fachlicher Literatur. Wenn ich mal Zeit habe, lese ich auch mal (leider sehr selten) gerne die Standardwerke, die jeder „Schwarze“ wohl gerne liest ... (Baudelaire, Hesse, Shakespeare, Goethe und auch die übliche Fantasyliteratur wie M. Zimmer-Bradley). Aus meinem beruflichen Interesse heraus blieben natürlich auch die diversen Noah Gordon-Bücher und die Serie von Samuel Shem (das geniale „House of God“ – Kampf den Gomers!;-) nicht ungelesen ...
Auch das Kino kommt sehr kurz. Was ich überhaupt nicht bevorzuge, sind sinnlose Ballerfilme oder öde Endzeitstreifen. Begeisterung riefen bei mir indes Filme wie „The Crow“ (diese Bilder, diese Stimmungen!), „Forest Gump“, „Titanic“ (sagenhafte Regie, tolle Ausstattung und eine wunderschöne Kate Winslett), „James Ryan“, „Animal Farm“ und der geniale „Aus der Mitte entspringt ein Fluss“ hervor.
Häufiger komme ich schon zum Fernsehen. Neben dokumentarischen Beiträgen bin ich ein Fan der Serien „Tatort“ und „Polizeiruf 110“. Den Glauben an den Sinn des Fernsehens geben mir vor allem die Dritten Programme und 3Sat und solche Serien wie „Heimat“ von Edgar Reitz und „Der Laden“. Diese Art, Geschichte mit einer Spielhandlung zu verbinden, ist in meinen Augen das Werk talentierter Künstler. Ach so: und ich gucke „Lindenstrasse“!
Welche Freizeit? An langer Weile leide ich eigentlich eher selten. Insofern schildern die anderen Punkte schon ganz gut mein „Freizeitverhalten“.
Leider bin ich jemand, der relativ „eigenbrötlerisch“ lebt. Freunde treffe ich eher selten, brauche aber dennoch den Kontakt zu Menschen, da ich letztendlich doch ein ziemlich kommunikativer Mensch bin. Wenn ich Freunde treffe, dann meist im kleineren Kreis oder zu Zweit. Besonders geniesse ich es, mit vertrauten Menschen eine Sauna zu besuchen. Dabei erreiche ich ein Optimum an Entspannung, vorausgesetzt, die Umgebung stimmt und die Leute drum herum sind sympathisch. Mein (ortsnaher) Favorit ist das „Saunarium am Welfenhof“,, meine Lieblingstherme ist die göttliche „Kurhessentherme“ in Kassel. Zwei andere interessante Saunen möchte ich demnächst ausprobieren: Das „Aqualaatzium“ bei Hannover und die „Oase“ in Bremen. Ein Tipp für Reisen sind ferner die „Bergische Sonne“ in Wuppertal, die „Taunustherme“ in Bad Homburg, die Thermen in Leukerbad (Schweiz, wundervoll: draussen im Whirlpool liegen und das Alpenpanorama beobachten!) und die „Holstentherme“ bei Hamburg (Kaltenkirchen). Nirgendwo kann man so entspannt miteinander reden!
Mit dem Sport sieht es bei mir leider nicht so gut aus, dazu kommt, dass ich Probleme mit meinen Knien habe. Also kommt hier meine Vorliebe für englische Kultur zum Tragen. Ich zitiere Winston Churchill: No Sports! Und er wurde sehr alt! Früher habe ich gerne Badminton gespielt, allerdings nur zum Zeitvertreib. Eine weitere Leidenschaft, die ich allerdings schon lange nicht mehr ausübe, war das Sportschiessen mit Langwaffen, was ich sportlich ziemlich erfolgreich bis auf Landesmeisterschaftsniveau ausübte. Falls ich mal wieder mehr Zeit und Geld hätte, würde mich das jagdliche Schiessen und das Tontaubenschiessen interessieren
Als Deutscher wäre es schliesslich sehr schlimm, wenn man in einer solchen Aufstellung das „liebste Kind der Teutonen“ nicht berücksichtigt: das Automobil. Und jawoll, auch ich habe ein Lieblingsauto. Den schönen klassisch-englischen Land-Rover. Jetzt fahre ich zwar keinen mehr, aber einige Jahre lang war ich stolzer Eigentümer eines Land-Rover Station Wagons 109 Serie IIa, Baujahr 1970, importiert als Botschaftsfahrzeug aus Algerien. Mit einem echten Einschussloch unter der Frontscheibe. Leider trennte uns der Benzinpreis (25 Liter Super verbleit).
Als stolzer Besitzer der Sportbootführerscheine Binnen und See sowie dem Segelschein A bin ich ein Fan der Fortbewegung auf dem Wasser. Wenn ich mal richtig unrealistisch träume, dann von einem rauhwassertüchtigen Stahlschiff mit 4 bis 6 Kojen im Trawlerstil – und mit zwei starken Dieselmotoren (warum bin ich nicht zum Zoll gegangen ;-)?
Ich hoffe, dass diese Zeilen nicht zu langweilig waren. Weiteres nur (mehr oder weniger) persönlich!